Das McDonald’s Umweltprogramm

Hohe Standards für aktiven Umweltschutz

Seit 1987 arbeitet McDonald's mit einem Umweltprogramm, das seitdem kontinuierlich weiterentwickelt wurde. Aufgabe der Umweltabteilung ist es, die Abläufe in den Restaurants wie auch bei Lieferanten möglichst umweltschonend zu gestalten.

So bestehen die Kartonverpackungen für McDonald's Produkte im Inneren aus 72 Prozent Recyclingfasern und sind mit Frischfasern ummantelt, welche die Qualität und Hygiene der Speisen sichern. Insgesamt werden für Verpackungsmaterialien ca. 90 Prozent nachwachsende Rohstoffe eingesetzt. Brot und Salate erreichen die Restaurants in Mehrwegbehältern.

Ressourcen schonen durch Recycling

Oberstes Prinzip ist es, Verpackungen wo immer möglich zu vermeiden. Seit Anfang der 90er Jahre werden sämtliche im Restaurant anfallenden Verpackungen gesammelt und der Wiederverwertung zugeführt.

McDonald's Tablettauflagen, Servietten und Toilettenpapier sind zu 100 Prozent aus Recyclingpapier hergestellt. Auch die Lieferkartons bestehen zur Hälfte aus Altpapier und werden nach Gebrauch in den Stoffkreislauf zurückgeführt. Das gebrauchte Fritteusenfett wird als wertvoller Sekundärrohstoff zu Treibstoff für Fuhrparks aufbereitet.

 

Verantwortung für das Umfeld

Darüber hinaus erfahren auch die McDonald's Mitarbeiter in Schulungen alle Grundlagen und Neuerungen zum Umweltschutz. Regelmäßig sammeln die Mitarbeiter Abfälle rund um das Restaurant ein und führen diese der Wiederverwertung zu. Regional beteiligen sich Franchise-Nehmer und Restaurant-Manager in Zusammenarbeit mit einzelnen Kommunen an Anti-Littering-Aktionen. Seit 2010 intensiviert McDonald’s sein Engagement für ein sauberes Umfeld mit der nationalen Kampagne „Gib Müll eine Abfuhr“.

Umwelttechnologien bei McDonald's

Hohe Ansprüche verlangen besondere Maßnahmen. Aus diesem Grund setzt McDonald's gerade auch beim Umweltschutz auf innovative Technologien. Um Energie und Wasser zu sparen, kontrollieren  die Restaurants regelmäßig ihren Verbrauch. Manche Restaurants verwenden sogar Regenwasser zur Bewässerung der Außenanlagen sowie für die WC-Spülung. Wasserlose Urinale sorgen in mehr als 400 Restaurants für eine Wasserersparnis von rund 15 Prozent.

Alle bei McDonald's eingesetzten Reinigungsmittel sind biologisch abbaubar, elementarchlor- und formaldehydfrei. Dosieranlagen sorgen für eine optimale Verdünnung der Reinigerkonzentrate und schonen die Gewässer. Spezielle Vorrichtungen reinigen die Küchenabluft: Dabei entziehen elektrostatische Filteranlagen der Abluft die beim Garprozess entstandenen Fettpartikel. Mit der zusätzlich aus der Abluft gewonnenen Wärme wird der Gastraum mitgeheizt. Dadurch reduziert sich die benötigte Heizenergie um etwa 30 Prozent.

Des Weiteren werden die technischen Einrichtungen im Sinne einer optimalen Nutzung von Energie und Wärme laufend verbessert: Der für McDonald's entwickelte Clamshell-Grill, seit 1988 Standard in allen Restaurants, verringert die Garzeiten um die Hälfte und speichert die Wärme besser als herkömmliche Grills. Sogenannte Maximumüberwachungsanlagen berücksichtigen die unterschiedlichen Aufwärmzeiten der Geräte und schalten diese automatisch ab, wenn sie nicht benötigt werden. Leuchtstoff- und Energiesparlampen mit elektronischen Vorschaltgeräten kommen bereits seit 1987 zum Einsatz.

Bereits seit Jahren werden bei McDonald's auch umweltfreundliche Technologien wie Blockheizkraftwerke oder Solarthermie getestet.

Die McDonald's Restaurants werden durch umweltfreundliche und geräuschreduzierte LKW des Distributeurs HAVI Logistics beliefert. Bereits im Jahr 2000 stellte das Unternehmen auf Biodiesel aus Rapsöl als Treibstoff um, seit 2008 fahren fast alle 160 LKW Biodiesel aus gebrauchtem Fritteusenfett. Eine optimale Tourenplanung sowie die flexible Unterteilung der Laderäume entlasten die Umwelt zusätzlich.

Umweltschutz mit System

In Europa ist die HAVI Logistics das erste Logistikunternehmen, dessen Umweltmanagementsystem sowohl nach EG-Umwelt-Audit-Verordnung (EMAS) validiert als auch nach DIN EN ISO 14001 zertifiziert worden ist. Unternehmen, die sich freiwillig diesen Betriebsprüfungen unterziehen, müssen sich unter anderem zu einer kontinuierlichen Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes verpflichten. Die angewandten Umweltschutzmaßnahmen gehen dabei weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. Auch die Umweltmanagementsysteme der McDonald's Lieferanten Develey, Hochland und Kamps sind bereits nach internationalen Richtlinien validiert bzw. zertifiziert. Insgesamt haben sich schon 65 Lieferbetriebe den strengen Auflagen der ökologischen Betriebsprüfung unterzogen. Weitere bereiten sich darauf vor.

Im Pakt mit der Umwelt

Der umfassende Einsatz für die Umwelt und für nachhaltiges Wirtschaften wird vielfach honoriert. So wurden McDonald's und seine Franchise-Nehmer 2006 für ihr Umweltengagement mit der Aufnahme in das „Nachhaltigkeitsabkommen Thüringen“ und die „Umweltallianz Hessen“ ausgezeichnet. Damit steigt die Zahl der Bundesländer, in denen sich McDonald's aktiv in Kooperationen von Wirtschaft und Staat engagiert, auf nunmehr fünf. Denn bereits seit 2005 ist McDonald's Mitglied im Umweltpakt Bayern, der Umweltallianz Sachsen und dem Umweltpakt Saar.

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